Neue Mitbewohner

Fortsetzung hier

Am 24. Juli 2025 sind zwei kleine Kater in meinen Haushalt eingezogen. Beide sind am 30. Mai geboren und – natürlich – hängen beider sehr aneinander. Sie kommen von einem benachbarten Hof, wo sie vielleicht den Weg vieler ganz junger Katzen gegangen wären, wenn …

Erstaunlicherweise waren beide von Anfang an an das Katzenklo gewöhnt. Das war auch gut so, denn ich habe die beiden gut zwei Wochen im Haus gelassen. Man kann wirklich sagen, es war Leben in der Bude. Papierknöllchen rollten durch die Küche, Mäuse wurden am Bindfaden hin- und hergeschleift und das beste waren Kartons zum Verstecken spielen. Alles musste erkundet werden, auch wie man eine kleine Vase aus 1 Meter Höhe auf den Boden fallen lässt. Nur gut, dass meine Vorhänge und Gardinen halbwegs „katzenfest“ sind.

Pauli, der mit dem schwarzen Punkt unter der Nase, ist der mutigere auf kurzer Distanz, während Pelle zunächst etwas zurückhaltender ist. Aber es dauerte nicht lange, da bin ich morgens zwischen zwei friedlich schlafenden Katern im Bett aufgewacht.

Was gibt es denn hinter der Katzenklappe zu entdecken? Und wie bekommt man sie auf? – Nach vierzehn Tagen war es soweit. Ich habe die Klappe hochgeklappt. Alleine schaffen sie das noch nicht. Aber beide waren sofort gleich mal draußen und draußen lag ja alles voller Spielzeug: Ahornblätter, Grashalme, Löwenzahn, Taubenfedern usw. Und dann war auch ein großer, schwarzer Kater zu bestaunen, der alle paar Tage mal durch sein Revier streift. Er war sogar erstaunlich freundlich zu den Kleinen.

Jedes Mal, wenn die beiden sich draußen oder im meiner Küche ausgetobt haben, dann ist Ruhepause angesagt. Sie kuscheln sich in den kleinen Katzenkorb eng aneinander oder jeder für sich besetzt eine Fensterbank.

Mi., 20.08.2025

Die Kreise der beiden werden langsam größer, Nun haben sie entdeckt, dass es sich im Gebüsch draußen ganz toll Verstecken spielen lässt. Aber bevor sie entdeckt werden springen Pauli und Pelle schon wieder aufeinander los und üben Kung-Fu. Aber irgendwann ist es genug und sie kommen wieder in Haus, um weiter zu spielen. Ich entwickle mich noch zum Katzen-Spielzeug-Erfinder. Das beste Spielzeug ist ein alter, kleiner Flummy (Vollgummiball). Der musste brutal ein Loch mit einem Schraubenzieher erdulden. Er hängt nun an einem Band und dient als Dauerprügelball von Pauli und Pelle. Aber nach einem ausgedehnten Spielemarathon geht es an den Fressnapf, dann zum Katzenklo und danach zum Mittagsschlaf.

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