Mein Notebook meldete sich plötzlich ich müsse dringend eingreifen, denn es könnten keine Updates installiert werden. Installiert war eine Windows 11-Version, die mit Hilfe von Rufus zurecht gebogen war. Klar, dass ein Notebook von 2011 vieles nicht zu bieten hat, was Microsoft neuerdings fordert – und das wohl auch im Nachherein überprüft.
Als Linux-Fan habe ich mich kurzentschlossen von Windows verabschiedet und die aktuelle Version von MX Linux darauf eingerichtet. Auf MX Linux kann ich mich verlassen, keine Schnüffeleien, die Installation von USB-Stick oder der DVD (2,6 GB) geht sehr zügig voran und die Software, die ich brauche, ist schnell über den Paketmanager gefunden und installiert. Ich habe jetzt den gleichen Arbeitsplatz wie vorher unter Win 11 25h2, auch mit Hilfe von Wine. Nur mein ewiger Favorit „MS Frontpage“ von 2003 ist nicht mehr dabei. MS hat wohl die Seriennummer kassiert. Auf „OneDrive“ bin ich nicht angewiesen, denn ich nutze seit langer Zeit eine andere Cloud.

Natürlich kann man den Desktop-Hintergrund selbst gestalten, aber ich lasse den MX 25-Hintergrund so wie er ist. Obwohl ich eigentlich ein Fan des Firefox-Browsers bin, nutze ich immer öfter Googles Chrome Browser. Der hat sich, natürlich von Google gewollt, immer mehr zum Einfallstor fürs Internet und für viele Apps entwickelt. Aber er ist schnell.
Wenn sich Microsoft auch bei Ihnen meldet und meint, dass keine Updates installiert werden können, weil TPM 2.0. oder etwa Secure Boot auf Ihrer alten Kiste fehlen, dann ist das kein Grund zum Verzweifeln. Vielmehr ist das ein Grund zum Umstieg auf Linux. Es gibt eine Vielzahl von Linux-Distributionen, alle kostenlos, aber eben auch sehr verwirrend. Neben Linux Mint (LMDE-Version) oder Zorin OS gibt es eben auch MX Linux, jetzt in der „Trinity-Version“ 25, und das ist gut so! Das ist ein Betriebssystem mit Support bis 2030, was ich mit gutem Gewissen empfehlen kann.