
Ob der folgende Vorschlag in der Praxis funktioniert, das vermag wohl niemand zu sagen, wenn man es nicht einmal probiert. Der Vorschlag soll nicht die Tankstellen treffen, sondern die „Großen Schwestern“, die Benzin- und Diesel-Multis. Zum Erfolg gehört allerdings auch dazu, dass die Auto- und LKW-Fahrer sich genau an den Zeitplan halten.
Zu dem Zeitplan gehört, dass man bei einer bestimmten Firma an einem bestimmten Tag der Woche eben nicht tankt und dafür eben auch mal eine längere Anfahrt in Kauf nimmt.
Die Multis verzeichnen dann den Verlust eines Siebtels ihres Umsatzes auf die Woche gerechnet und das tut weh. Die Umsetzung des Zeitplans kann über eine Webseite oder eine App erfolgen und muss für jeden erreichbar sein. Es kann jeder sehen, wem die Tankkunden heute wehtun wollen. Montags Shell, dienstags ESSO, Mittwochs TOTAL usw. – Und in der nächsten Woche dann mal andersherum.
Die Aktion sollte solange laufen, bis sich die Multis freiwillig von ihren „Mitnahmeeffekten“ (und Wucherpreisen!) verabschieden und für den Autofahrer erträgliche Benzin- und Dieselpreise anbieten.
Oh, ich höre schon den Aufschrei bei den Bedenkenträgern, aber einen Versuch ist es wert.